Startup-Tipps: “Onlineshop” Teil 1 – Vertriebsplattformen & rechtliche Absicherung

7344505936_9ec1885430_o

Foto: fronx bei flickr unter CC-BY 2.0 Lizenz

Wer ein Produkt über das Internet vertreiben möchte, muss dazu gar nicht so viel aufbauen. Grundvoraussetzung ist natürlich ein Produkt, was sich über das Internet vertreiben lässt. Insbesondere im Bereich Nischenprodukte ist das Internet ein toller Vertriebsweg. Doch was braucht man nun dafür?

Vertriebsplattform

Man braucht eine Vertriebsplattform, einen Onlineshop. Es gibt Möglichkeiten, Produkte ohne eigenen Shop im Internet zu verkaufen – zum Beispiel bieten Amazon und Dawanda an, dass man seine Produkte auf deren Seiten verkauft. Eine Alternative dazu ist natürlich auch eBay. Das tolle an solchen Plattformen ist, dass man dafür nicht extra Werbung machen muss und relativ leicht ausprobieren kann, ob sich ein Produkt verkauft. Nachteil sind natürlich die Abwicklungsbedingungen; die Provision die man an den Plattformbetreiber bezahlt und die Einschränkungen, die man hat, wenn man keinen eigenen Onlineshop betreibt.

Infos zum verkaufen auf eBay: http://pages.ebay.de/help/sell/selling-basics.html

Amazon als Verkaufsplattform: http://services.amazon.de/programme/online-verkaufen/so-funktionierts.html

Bei Dawanda verkaufen: https://de.dawanda.com/cms/c/de/Verkauferportal

Möchte man eine eigene Seite betreiben und darauf seine Produkte verkaufen, kommt man nicht um eine Shopsoftware herum. Hier gibt es diverse Open Source Angebote, mit denen man lizenzkostenfrei seine eigene Shoppingplattform betreiben kann. Es gibt auch WordPress-Plugins, die aus einer einfachen WordPress-Installation einen kleinen Onlineshop machen. Professionellere Software wie z.B. xt:commerce oder Magento lässt sich nicht ganz so leicht einrichten, aber bietet dafür viel mehr Funktionen. Wir werden demnächst mal einen Artikel zum Überblick über Shoplösungen und Payment-Dienstleister schreiben – falls du gerade vor der Frage stehst welche Software du benutzen sollst, helfen wir dir auch gern bei der Auswahl – kontaktiere uns dafür einfach.

Rechtliche Absicherung

Die rechtliche Absicherung ist wichtig, da es Anwälte auf dieser Welt gibt, die nichts besseres zu tun haben als kleine Onlineshop-Betreiber wegen nicht vollständigen AGBs, Datenschutzbestimmungen und sonstigen Pflichtverletzungen abzumahnen. Hilfe versprechen zum Beispiel einige XING-Gruppen, in denen man sich dazu sehr gut belesen und austauschen kann. Es gibt außerdem Pauschalangebote von Anwälten im Internet, die für relativ wenig Geld vorgefertigte und geprüfte AGBs anbieten. Ansonsten kann man sich natürlich auch die AGBs eines Shops anschauen, was ähnliche Produkte vertreibt, und mit einer etwas geänderten Formulierung von einem Anwalt mal durchchecken lassen. In der Regel gibt es bei Anwälten eine kostenlose Erstberatung, wenn man es geschickt anstellt geht man zu zwei oder drei Anwälten die sich mit dem Thema auskennen und lässt sich jeweils “erstberaten”, die meisten Fragen sollten dann geklärt sein. Das Netz hilft hier insbesondere in speziellen Foren sehr gut weiter!

Nicht vergessen sollte man ein korrektes Impressum, dazu benutzt man am einfachsten einen Impressumsgenerator. Die sind z.B. von erecht24 kostenlos, man muss lediglich einen Link ans Ende der Impressumsseite setzen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass der Link zum Impressum einfach und ohne Umwege von jeder Seite aus erreichbar ist, hier bietet sich vor allem eine Position im unteren Webseitenbereich an. Hier gehts zum Impressum-Generator: http://www.e-recht24.de/impressum-generator.html

Gefällt euch das Thema? Wir freuen uns über Feedback!

 

Related Posts

Leave a Reply